Donnerstag, 19. April 2012

Portfolio "Die Welle" von Morton Rhue , Rezension, Inhaltsangabe

Portfolioarbeit zum Buch „Die Welle“ von Morton Rhue

Im Deutschunterricht haben wir zu Beginn des Schuljahres den Auftrag bekommen, eine Portfoliomappe (französisch: Aktenmappe) zu einem Buch unserer Wahl zu erstellen.
Zur Erarbeitung des Portfolios hatten wir acht Wochen Zeit und haben den größten Teil selbstständig zu Hause am Computer geschrieben. Das Portfolio wurde wie eine Klassenarbeit bewertet.
Die Portfolioarbeit beinhaltet neben der Umsetzung der inhaltlichen Aufgabenstellung auch die Dokumentation des persönlichen Lern- und Arbeitsprozesses.

Ich habe meine Portfoliomappe zu dem Roman „Die Welle“ von Morton Rhue erstellt. Unsere Pflichtaufgaben waren, eine Inhaltsangabe, eine Charakterisierung, die Erzählperspektive und eine ausführliche Ausarbeitung zu einem im Buch angesprochenen Thema zu schreiben.
In einem Arbeitstagebuch habe ich die wesentlichen Arbeitsschritte und meine Gedanken und Überlegungen während der Arbeitsphasen festgehalten.
Zusätzlich muss das Portfolio noch ein ansprechendes Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis, ein Quellenverzeichnis, eine Erklärung zur eigenständigen Arbeit und eventuell einen Anhang enthalten.

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt der Roman „Die Welle“ von Morton Rhue aus dem Jahr 1984 die Geschichte eines Unterrichtsexperimentes an einer amerikanischen Highschool, bei dem ein Lehrer seinen Schülern beweist, dass die Anfälligkeit für faschistisches Denken und Handeln immer und überall vorhanden ist.

Ich finde das Buch „Die Welle“ als Klassenlektüre sehr empfehlenswert. Es ist dem Autor Morton Rhue mit diesem Buch sehr gut gelungen ist, jungen Menschen verständlich zu zeigen, wie nationalsozialistische Strukturen entstehen können. Es wird deutlich, wie gefährlich es werden kann, wenn man, nur weil man dazugehören und akzeptiert werden möchte, eigene Überzeugungen aufgibt und nicht mehr selbstständig denkt.
Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise den Gruppenzwang, der Schüler aus den unterschiedlichsten Gründen dazu bringt, ihre Individualität aufzugeben und sich der „Welle“ anzuschließen und auch dann noch mitzumachen, als die negativen Seiten der Bewegung schon sehr deutlich werden. Das Buch hat mir auch verdeutlicht, wie schwer es ist, sich so einer Bewegung entgegenzustellen und wie viel Mut und Kraft man haben muss, um sich offen zu distanzieren und zu seinem eigenen Gefühl zu stehen.
Deshalb habe ich mich auch bei meinem Schwerpunktthema mit dem Leben der Sophie Scholl, die in den Jahren 1942 und 1943 aktiv der Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ angehörte, auseinandergesetzt.

Hier noch ein paar Tipps für eine erfolgreiche Portfolioarbeit:

-          das regelmäßige Speichern der Texte nicht vergessen
-          zwischendurch zur Sicherheit mal einen Ausdruck machen.
-          einen „Lernbegleiter“ aussuchen, mit dem man sich über die Inhalte auseinandersetzen kann
-          zur Präsentation eine schöne Mappe auswählen

Paula Marie

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